Von den Anfängen bis heute
Der Hamburger Fürsorgeverein entstand in einer Zeit, die von großer wirtschaftlicher und sozialer Not geprägt war. Als Folge des Zweiten Weltkriegs wurden viele Menschen straffällig, die unter anderen Umständen nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten wären. Die Hilfe für diese Menschen nicht nur dem Staat zu überlassen aus diesem Grundgedanken heraus gründeten die Anstaltspastoren Gerd Sternberg und Werner Fischer gemeinsam mit einigen Mitstreitern am 19. November 1948 den "Evangelischen Fürsorgeverein“. Die Arbeit des Vereins stieß von Anfang an auf großes öffentliches Interesse: Über 250 Privatleute erschienen zur nächsten Versammlung am 6. Dezember 1948.
Bald stellte sich heraus, dass der Verein die einzige unmittelbar und ausschließlich auf dem Gebiet der Gefangenen- und Entlassenenfürsorge tätige private Organisation in Hamburg war. Darum änderte sich der Name 1950 in "Hamburger Fürsorgeverein von 1948 e.V.“