Anlaufstellen

Die Ehrenamtlichen des Fürsorgevereins setzen praktisch um, was der Fachkommissionsbericht „Optimierung der ambulanten und stationären Resozialisierung in Hamburg vorschlägt: Die Schaffung zentraler Anlaufstellen für Straffällige. In Anlehnung an diesen Vorschlag hat der Hamburger Fürsorgeverein in Zusammenarbeit mit dem „Verein für freie Mitarbeit im Hamburger Strafvollzug“ im Juli 2011 eine Anlaufstelle in der Max-Brauer-Allee 138 eröffnet. Sollte es zur Schaffung einer zentralen Anlaufstelle kommen, wird diese vorläufige, kleine Lösung darin aufgehen. Die am Untersuchungsgefängnis gelegene Anlaufstelle ist vor allem auf die Belange von Angehörigen Straffälliger ausgerichtet.

Abschlussbericht Fachkommission 2010 (1.3 MiB)

Anlaufstelle Max-Brauer-Allee 138

Angebote für Straffällige

In der Anlaufstelle in der Max-Brauer-Allee 138 bieten Ehrenamtliche zu den Öffnungszeiten Beratung und Unterstützung in fast allen Fragen und Lebensbereichen für Straffällige an. Hier können Gefangene im Freigang, Entlassene und auch Angehörige zu den Öffnungszeiten mit allen Anliegen vorbeischauen.
Angebote und Kontakt

Angebote für Ehrenamtliche

Die Anlaufstelle soll auch ein Treffpunkt für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straffälligenhilfe werden, um sich auszutauschen, aber auch zur Fortbildung und Supervision.

Anlaufstelle Holstenglacis

Direkt an der Untersuchungshaftanstalt betreibt der Hamburger Fürsorgeverein eine Anlaufstelle für Angehörige von Menschen in Haft.

Angehörige, egal ob Ehemann/-frau, PartnerIn, Geschwister, Eltern oder Kinder, können hier alle Fragen um die Inhaftierung stellen. Hier arbeiten Ehrenamtliche mit umfassenden Kenntnissen aller Abläufe rund um die Inhaftierung, aber auch psychologischen Wissen und Erfahrungen, um Angehörigen in Einzelgesprächen in dieser schwierigen Zeit zu begleiten.
Angebote und Kontakt