ProjektAnkerplatz

Straffällig gewordene Männer und Frauen verlieren durch die Haftzeit oftmals ihren Wohnraum. Aus der Haft heraus und durch die Haft stigmatisiert ist die Wohnungssuche auf dem sowieso schon überlasteten Hamburger Wohnungsmarkt kaum zu bewältigen.

In unserem ProjektAnkerplatz mietet der Hamburger Fürsorgeverein eine Wohnung bei unseren Partner-Wohnungsbaugenossenschaften als Zwischenvermieter an. Über einen Zeitraum von ca. 12 Monaten garantiert der Verein die Mietzahlung und steht als erster Ansprechpartner jederzeit bei allen Problemen sowohl für die Vermieter wie auch für die MieterInnen zur Verfügung. Wir begleiten den/die HaftentlasseneN bei seinem/ihrem Weg zurück in die Gesellschaft, bei persönlichen Krisen, Fragen der Alltagsbewältigung und allen Fragen rund um den Einzug und die Wohnung. Wenn alles zur beidseitigen Zufriedenheit verläuft, übernimmt der Mieter/die Mieterin schließlich die Wohnung mit einem eigenen Mietvertrag auf eigene Verantwortung.

Die Finanzierung des Projekts ist für drei Jahre über die Deutsche Fernsehlotterie, das Hamburger Spendenparlament und die Reimund C. Reich-Stiftung gesichert. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich!

Postanschrift

Projekt Ankerplatz
Postfach 5005 26
22705 Hamburg

Büroadresse

Max-Brauer-Allee 137-139  (Gegenüber dem Wohnheim in der Max-Brauer-Allee 138 und der Anlaufstelle!)
22765 Hamburg

Ansprechpartnerin:

Birgit Knauer
Tel.: (040) 380 869 64
Email: birgit.knauer@hamburger-fuersorgeverein.de

Die Bewerbung für das Projekt Ankerplatz sollte frühestmöglich 6 – 12 Monate vor dem anvisierten Entlassungstermin erfolgen, um den bruchlosen Übergang aus der Haft in die eigene Wohnung zu ermöglichen. Da wir als Verein eine große Verantwortung sowohl in finanzieller Hinsicht, als auch ganz besonders in der Partnerschaft zu den Wohnungsbaugenossenschaften und den NachbarInnen vor Ort haben, führen wir mindestens 3 ausführliche Gespräche mit BewerberInnen. Darin versuchen wir zu klären, ob die BewerberInnen bereit für ein selbstständiges Leben sind, wie sie mit Krisen umgehen und ob sie eine Wohnung bewirtschaften können.

Wir erwarten:

  • Motivation für ein eigenständiges, straffreies Leben
  • Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den MitarbeiterInnen des Hamburger Fürsorgevereins
  • Kompetenzen zur eigenständigen Bewirtschaftung einer Wohnung
  • Bereitschaft, sich bei Problemen oder schwierigen Situationen an uns zu wenden.
  • Stabile abstinente Lebensweise im Fall einer Suchterkrankung

Schriftliche Bewerbungen richten Sie bitte an

Hamburger Fürsorgeverein von 1948 e.V.
ProjektAnkerplatz
Max-Brauer-Allee 138
22765 Hamburg

Der DBH-Fachverband berichtet hier über Projekt Ankerplatz.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe e.V. stellt das Projekt hier kurz vor.